Co-Creation in 8 Schritten

Die gemeinsame Kraft des Denkens.

Erster Schritt „Connect“ – Sich verbinden

Der erste Schritt ist Beginn und Ende in der Co-Creation. In ihm geht es um Verbindung. Verbindung, die die Grundlage für alles sein soll, was folgt. Zuerst ist da das Ziel und die Frage nach dem „Warum“. Beantwortet die gemeinsame Idee die Frage nach der Sinnhaftigkeit, nach dem „purpose“? Welchen Nutzen, welche Motivation sehen die Personen in diesem Ziel? Und was verbindet sie gemeinsam mit dieser Idee? Und schließlich, was verbindet sie als die Gruppe von Menschen, die hier zusammenarbeiten wollen auf den Ebenen ihres Wesens, ihrer grundsätzlichen Motive und ihrer Werten.

Zweiter Schritt „Discover“ – Die Fakten entdecken

Nachdem im ersten Schritt die Verbindung für die gemeinsame Arbeit hergestellt wurde, geht es nun im zweiten Schritt darum, genauer zu verstehen, wie die „Ist-Situation“ wahrgenommen wird. Bei der Ist-Situation wird eine reine Bestandsaufnahme gemacht. Es geht nicht darum die gegenwärtige oder vergangene Situation zu bewerten, sondern eine reine Datensammlung vorzunehmen.

Dritter Schritt „Explore“: Die Hintergründe verstehen.

Im dritten Schritt des Co-Creation Prozesses «Explore» geht es darum, die Ist-Situation genauer zu verstehen. Im „Discover“ wurde angeschaut, wie die Situation der Organisation oder des Unternehmens ist. Im nun nachfolgenden Schritt soll der Ist-Situation, eine Bedeutung gegeben werden. Der Abschnitt stellt dar, wie die analysierte Situation entstehen konnte. Dazu geht man gemeinsam den Ursachen auf den Grund. Es werden verschiedene Methoden beschrieben, wie dies bei unterschiedlichen Teilnehmerzahlen gemacht werden kann.

Vierter Schritt „Share“: Die Schlussfolgerungen teilen.

Der vierte Schritt stellt die Mitte des Prozesses da und schließt die Analysephase ab. In diesem Teil beschreibt das Buch die Bewertung durch die Root-Cause Analyse. Auch wenn der gesamte Prozess bisher gemeinsam durchgeführt wurde, so sind die Schlussfolgerungen in der Regel vielfältig. Das „Teilen“ ( „share“) der persönlichen Schlussfolgerungen führt zu einer gemeinsamen Meinungsbildung dessen, was wirklich wesentlich für die Erreichung der gemeinsamen Ziele ist.

Fünfter Schritt: „Agree“: Entscheiden.

Im fünften Schritt des Co-Creation Prozesses wird beschrieben, wie entscheidende Weggabelungen genommen werden können. Haben die Menschen im „Share“ miteinander ihre individuellen Schlussfolgerungen aus der Analyse gezogen und sie dann gemeinsam mit dem Ziel in Relation gesetzt, geht es nun darum, eine grundsätzliche Weichenstellung für die weiteren Schritte vorzunehmen. Die Teilnehmer entscheiden sich für die notwendigen Handlungsfelder, die bearbeitet werden müssten, damit das Ziel erreicht werden kann.

Sechster Schritt „Create“: Lösungen schaffen.

Im sechsten Schritt der Co-Creation wird die Entwicklung von Lösungen auf Grundlage der Analyse und der Handlungsfelder beschrieben. Hier geht es darum das ganze kreative Potenzial zu nutzen und die Handlungsfelder mit möglichen Lösungen zu füllen. Durch den bisherigen Prozess sind dabei schon viele Ideen gereift, die nun nur noch zusammengetragen werden müssen. Danach muss gemeinsam entschieden werden, welche der Ideen in der Folge umgesetzt werden sollen.

Siebter Schritt „Do“: Lösungen umsetzen.

Nachdem im sechsten Prozess-Schritt entschieden wurde, welche Lösungen weiterverfolgt werden sollen, geht es nun noch um die Organisation der Umsetzung. Der Abschnitt beschreibt wie die Verantwortlichkeiten geklärt, mögliche Meilensteine mit Zeithorizonten festgelegt und die Teammitglieder benannt werden. Dies ist häufig dann auch bereits die erste Phase des Umsetzungsprojektes.

Achter Schritt „Connect“: Sich verbinden

Der Co-Creation Kreis schließt sich im achten Schritt wie sie begonnen hatte mit „Connect“. Wie wird der Co-Creation Workshop bewertet? Der Rückblick auf die Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziehen von Schlussfolgerungen, was gut ging oder was man in der Zusammenarbeit noch besser machen kann, ist die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Projekt und sollte nicht vernachlässigt werden

Möchten Sie die gemeinsame Kraft des Denkens für Ihre Organisation oder Ihr Team ausprobieren? Tun Sie heute den ersten Schritt!